Marathon 2016 aus der Mäuseperspektive


Und ich stand als Maus an der Strecke. Denn die Inline Skater und Jogger hinterlassen immer eine Menge Zeug. Von dem Gefundenen, kann ich locker den Winter überleben. So viele Leckereien. Nussriegel, Powerriegel, Kekse im Allgemeinen, Bananen und Äpfel. Ja viele Jogger leben sehr gesund. Und ich, wie die Made im Speck. Einziges Manko, die nehmen keine Rücksicht auf kleine Nager.


Ich stehe meistenteils am Wilden Eber. Da ist immer eine Menge los. Die Musik ist zwar etwas laut und die Trommler versuchen sich zu überbieten, aber auch die Essenversorgung klappt hier gut. Wasser bekommen die Sportler hier auch, aber davon habe ich genug. Die Inliner waren schon am Samstag unterwegs. Da muss ich immer sehr vorsichtig sein. Was denen vor die Rollen läuft, hat keine Chance.


Am Sonntag dann, die Läufer. Die sind schon etwas langsamer. Aber nur etwas. Wer wissen will wer der Sieger war, oder wie schnell man selber gelaufen ist, der muss in die Zeitung gucken. Ich bin eine gebildete Maus, was nicht heißt, das ich lesen kann. Aber Bilder verstehe ich. 


Hast du schon einmal an der Inlinerstrecke gestanden und das Surren der Räder gehört? Ich sag dir, dass ist ein Geräusch, das einfach nur schön ist. Mich beruhigt es fast. Oder die rhythmischen Schritte der Läufer. Fast im Gleichklang. Wenn die Trommler nicht versuchen, lauter als die Läufer zu sein, kann man es hören.

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Eine Fotobella für Karminrot

Die Karminrot kann auch mit der Nähmaschine umgehen...


Ich habe meine Nähmaschine abgestaubt, bin mit Magda auf den Maybachufer Markt gefahren, habe dort Stoff für einen lang gehegten Wunsch gekauft. Habe mich daran gemacht alle Teile auszuschneiden, zusammen zu fügen und loszunähen.


Nicht das ich ein Profi wäre. Um ehrlich zu sein, habe ich bislang noch nicht viel genäht. Ich wollte aber eine Fototasche haben. Und eine Fototasche, wie ich sie gerne hätte, die muss erst einmal gebacken werden. Oder erfunden. Und so habe ich bei Pinterest und Konsorten gestöbert und bin doch prompt über die Fotobella gestolpert. 


Eine Tasche, die leicht genug ist, genügend Stauraum, auch für nicht Kamerasachen. Und sie sollte meine Farben haben und nicht so doof Grau oder langweilig daher kommen. Selber nähen ist da doch eine super Alternative. Das war bestimmt nicht die letzte Fotobella. Denn mit meiner Stoffwahl, (Baumwolle) bin ich nicht zufrieden. Ich hätte mir einen formstabileren Stoff aussuchen sollen. Einen wasserabweisenden. 


Aber stolz bin ich trotzdem. Das erste große Nähprojekt. Nadelkissen sind da wirklich Pipikram. 10 Stunden habe ich in meinem Nähzimmer verbracht. Abgesehen von dem Zuschneiden. Gestern Abend, habe ich sie Probegetragen. Sie passt! 

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                    - Handmade on Tuesday
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                    - TT-Taschen und Täschchen 

Samstagsplausch {39.16}


Was soll ich sagen, meine Woche war wieder wie im Flug vorbei. Ich musste viel arbeiten und hatte keine Zeit, mich mit Magda zu treffen, um in der "Blauen Stunde" zu fotografieren. Hast du schon mal zur blauen Stunde fotografiert? Ich habe mal im Internet gesucht und das gefunden: "Fotoblog Hamburg" , da fand ich es wirklich schön, wie er das Fotografieren beschreibt. Auch bei "kwerfeldein" haben mir die Beschreibungen und die Bilder sehr gefallen. Benjamin Jaworskyj erklärt bei YouTube auch genau, wie es geht. Ich mag es wie frisch und frech,wie Ben einem das Fotografieren bei bringt. Da ich aber gerade in dieser Woche wieder einen super Arbeitsplan hatte, war ich zur Blauen Stunde arbeiten und wenn es ums Morgenlicht geht, da komm ich gerade nicht aus dem Bett. Na, es geht ja jeden Tag die Sonne auf und wieder unter. Außerdem wird es demnächst wieder "Berlin leuchtet" geben.
Gestrickt habe ich auch. Nur noch nicht präsentiert. Demnächst auf diesem Blog. Was war sonst noch los? Ich habe das erste mal genäht und wenn ich die letzten Details auch fertig habe, zeige ich dir, was ich mir Schönes gemacht habe. Die Stoffe, die ich mir auf dem Maybachufermarkt gekauft habe, sind nämlich inzwischen zusammengefügt. Die Stadtmaus wird sich bestimmt am nächsten Mittwoch über den Markt auslassen, die war nämlich auch dabei.
Und die Rezension von "Die Schattenschrift" ist auch endlich fertig. Damit habe ich mich schwer getan. Außerdem habe ich mal das Lesezimmer umgebaut. Also, das virtuelle Lesezimmer. Denn das echte Strick- und Lesezimmer muss noch ein wenig warten. Denn der Monsterjunge geht erst Anfang Oktober zum studieren nach Rostock. Und so lange muss ich eben noch mit dem Renovieren warten. Jetzt habe ich so viel gequatscht, möchtest du jetzt auch noch was sagen? Setz dich doch einfach dazu und erzähl mal...






Ein Bunter Strauß ...


...von einer alten Freundin geschenkt.


Einmal im Monat, treffen sich die alten Freundinnen und bekochen sich gegenseitig. Die Gastgeberin macht den Hauptgang, die anderen 3 hauen sich um die zusätzlichen Gänge. Dieses mal war ich die Gastgeberin und habe meine Freundinnen mit einem leckeren Braten verwöhnt. Ach, war das wieder lustig. Und natürlich lecker. Was es zu essen gab, würde ich dir gerne ein anderes Mal erzählen. Heute zeige ich dir nur ein Mitbringsel, von einer Freundin.


Rosen, Gerbera, Fuchsschwanz (oder wie der heißt), Astern, Hortensie und noch viele Blüten mehr. Alles zu einem wunderschönen Strauß gebunden. Inzwischen hängt er allerdings Kopfüber und ich versuche ihn zu trocknen.


Stadtgeschichten

Ich war mal wieder in einem meiner Lieblingswollläden und habe mit der Inhaberin vor ihrem Laden in der Sonne gesessen. Ich wäre gerne am späten Nachmittag zum Stricktreffen gegangen, aber leider musste ich an dem Nachmittag arbeiten. So saßen wir nur und quatschten ein wenig. Und kamen auf das Alter zu sprechen. Wie wenig man das Alter wertschätzen würde. Wie sich sie Familien so auseinander leben. Die Jungen nicht mehr bei den Eltern anrufen, geschweige denn, bei ihnen noch vorbeischauen. Wie es gewesen ist, als wir noch Kinder waren. Wie selbstverständlich es war, die Großeltern zu besuchen und mit ihnen im Gespräch zu bleiben. 


Wir saßen noch eine Weile und schwiegen, hingen unseren Gedanken nach. Schade, dass wir von einer Kundin unterbrochen wurden. Sonst hätten wir bestimmt noch eine Weile weiter über dieses Thema gesprochen. Wie siehst du es? Was hat unsere Umwelt dazu getrieben, sich so vom Alter zu entfernen und warum will keine von uns Alt werden? Ist es so schlimm, Falten zu haben und graue Haare? Etwas langsamer zu werden? 


- verlinkt mit Holunderblütchen -