Samstagsplausch {2.17}


Guuten Moorgen... Ich habe gerade meine erste Tasse Kaffee getrunken und mache mich gliech auf den Weg zu einem Frühstück. Einem Geburtstagsfrühstück. Meine beste Freundin hat geladen und ich freue mich schon drauf. Ich habe mich auch ein wenig ins Zeug gelegt und habe ihr etwas genäht. Ein 30 cm Filigree Doppelreißverschluß Täschchen. Am Donnerstag habe ich Dir meinen Stoff unter der Nadel gezeigt, so manch eine wollte wissen, was ich da mache. Hier ist die Antwort. Ich habe diese Woche ein paar freie Tage und genieße gerade die kleine Auszeit. Endlich lesen und stricken, was das Zeug hält. Bewusstes Lesen, kann man das nicht nennen. Ich fresse gerade Bücher. Außerdem klappern die Nadeln. Ich stricke die JahresTemperaturDecke. Außerdem sind wieder Socken auf den Nadeln und ein Tuch, das sich langsam zu einem Kaugummi entwickelt. Zusätzlich lass´ ich auch noch die Nähma rattern, siehe oben. Wenn es das Wetter zulässt, treibe ich mich auch noch draußen herum. Der Hund meiner Eltern kommt da auch auf seine Kosten. Berlin hatte kurzfristig eine richtig schöne Schneedecke. Im Gleisdreieckpark habe ich ein paar Bilder gemacht, die ich nächste Woche bei Astrid verlinken werde, denn ich mag den "richtigen Winter". Hattest du auch eine schöne Woche. Entspannt oder entnervt? 




Lachsrosen am Freitag

Freitagsblumen 2/17

Freitags ist bei Helga Blumentag. Ich habe mich schon so sehr daran gewöhnt. Und mein Kerl auch. Inzwischen taucht er wenigstens einmal im Monat mit einem Strauß oder einzelnen Blumen auf. Diesmal hat er mich mit lachsfarbenen Rosen verwöhnt.


"Tadaaa!" steht er in der Tür und strahlt mich an. "Freitags ist Blumentag!" Voller Freude reicht er mir dann die Blumen rüber. Am schönsten finde ich,  das er mir, dann auch Vorschläge macht, welche Vase ich nutzen könnte. Meistens bleibe ich bei meinen Gläsernen hängen. 


Stadtgeschichten

Ist dir mal aufgefallen, dass die Kunden hinter dir, ihre Ware im Supermarkt erst dann auf des Laufbahn legen, wenn ein Trennhölzchen zwischen den Waren liegt. Gestern war ich erst wieder in unserem großen Markt. Ich stand an der Kasse an und legte meine Ware ohne Trennhölzchen aufs Band. Der Kunde vor mir schaute etwas komisch. Sobald die Kassiererin ein Holz freigab, schnappte er es sich und teilte unsere Lebensmittel. Der Kunde hinter mir stand wie angewurzelt mit seinem Körbchen am Arm, wie das Rotkäppchen. 


Die Dame an der Kasse hatte ihre eigenen Probleme. Ihre Kasse gab Dinge ein, die sie gar nicht über den Scanner gezogen hatte. Der Mann vor mir hatte definitiv kein Champagner gekauft, aber der stand auf seinem Bon. Sie bemühte sich wirklich sehr, die falschen Waren zu stornieren. Aus den 130 € sind am Ende nur 50 übrig geblieben. Der junge Mann kam nur mit seinem Einkauf nicht klar. Die Tüten waren scheinbar zu klein 


Höflich mit einem frechen Grinsen, fragte sie, ob es geht, oder ob sie ihm ein Taxi rufen solle. Er nickte und sortierte seine Sachen noch einen Moment, grinste dann zurück und schüttelte den Kopf. "Geht schon.  Sie könnten mir tragen helfen." Sie lachte laut auf und zeigte auf ihre Kasse. "Das wird nichts..."  "Schade!" funkelte er zurück (das wäre doch mal eine Romanvorlage: Liebesgeschichten aus dem Supermarkt 😄) 


Die ganze Zeit stand der Kerl hinter mir mit seinem Körbchen am Arm, ohne ihn auszuräumen. Endlich, konnte ich einen Trenner hinter meinen Einkauf legen. Sofort fing der Mann an seine Waren zum kassieren bereit zu legen. Immerhin ein paar Würstchen, Käse und Schuhcreme. 
Warum ist das so, dass die Menschen Grenzen wünschen? Selbst wenn es nur solche Kleinigkeiten sind? 

Verlinkt mit

12 Bilder von Karminrots 12,

Ich habe schon lange nicht mehr am 12. mitgemacht. Auch so etwas, was ich unbedingt dieses Jahr wieder aufnehmen möchte. Mein Tag begann viel zu früh. Um 6.00 Uhr krabbelte ich aus unserem Bett. Zum richtig wach werden gab es einen Kaffee. Und weil es viel zu früh für irgendwas war, habe ich mein Buch zu ende gelesen. Das Notizbuch für die Rezension dabei gefüllt. Und weil der Bauch dann doch noch etwas gefüllt werden wollte, drehte sich für mich, meine Portion Obst mit Mandeln und einem Löffel Öl im Kreis.


Unsere Katze boykottierte meine Leseleidenschaft. Kurzentschlossen habe ich eine Freundin angerufen und bin mit ihr erst in einen tollen Stoffladen gefahren (Leider ohne Fotos!). Einen kurzen Abstecher noch in eine große Buchfiliale. Ich habe allerdings meine Hände tief in die Taschen gesteckt und nichts gekauft. Aber Appetit geholt. Nach einem kurzen Blick in die Stoffabteilung des nahegelegenen Kaufhauses, ging es kurz noch zu dem Möbelschweden. Magda wollte sich noch Kerzen kaufen.


Als ich dann nach Hause kam, schaute meine Katze nur mal kurz ob ich es auch bin und zeigte mir die kalte Schulter, weil ich sie alleine gelassen habe. Zum Mittag gab es aufgewärmte Gnocchi mit Grillkäse. Viel zu salzig. Der Nähtisch wartete schon auf mich. Und nachdem ich endlich alle Teile zusammengeschnitten hatte, ratterte meine Nähma los. 


Frau Kännchen bittet um die 12 Bilder. Da werde ich mich jetzt verlinken und mich noch einmal an die Nähmaschine setzten. Noch ein bisschen vor mich hin rattern.

Mütze mit der Spielernummer 47

Weihnachten ist vorbei. Nun kann ich endlich all meine selbstgemachten Geschenke zeigen. Für meinen Monsterjungen habe ich diese Mütze gestrickt. Leider habe ich mich in den Farben vergriffen. Es hätte ein hübsches Navi-Blau mit Orange sein sollen. Ich fand allerdings Grau und Gelb viel schöner. Aber kein Problem, ich habe schon die Wolle bestellt, in den Vereinsfarben der Rostock Griffins. Mein Monster spielt dort mit der Nummer 47, deshalb die Zahl.


Die Mütze ist nach keiner Anleitung gestrickt. Solche Sachen mache ich manchmal aus dem Bauch heraus. So auch diese Wendemütze. 4 Maschen aufgenommen. 6x in jeder Reihe 8 Maschen zugenommen, dann in jeder 2. Reihe 10x 8 Maschen zugenommen, um danach nur noch in jeder 3. Reihe zuzunehmen, bis ich bei einer Maschenzahl von 156 angelangt bin. Dann nur noch im Rund stricken, bis die gewünschte Länge erreicht ist. Farbe wechseln und das ganze rückwärts. Am Ende die Mütze ineinander stecken und mit evtl, einem Stich in der oberen Mitte fixieren. Ist aber eigentlich nicht nötig.


Die 47 wird dann einfach im Maschenstich aufgestickt. Dazu gibt es bei YouTube super Videos. Damit ich mir das Malen einer Vorlage schenken kann, habe ich mir die Ziffern mit Kreide auf die Mütze gemalt. Das hat super geklappt. Gestrickt ist sie übrigens mit 3er Nadeln und Sockenwolle aus meinem neu entdeckten Wollladen "Die Wollnerin". Die Besitzerin färbt auch nach Kundenwünschen. Dort habe ich die neue Wolle schon bestellt. 


Mein Großer hat sie jedenfalls schon zur Probe getragen und sie für gut befunden.